29 Juni 2010

Luc Bondy sagt

Ich zitiere Luc Bondy (Interview mit André Müller im Falter 25/2010, S.31): "Ich habe eine Frau, und ich habe zwei Kinder, ich habe Freunde, ich bin im Kulturleben verankert, aber ich fühle mich trotzdem immer allein. Ich fühle mich fremd unter den Menschen. Man denkt immer, man käme, wenn man Familie hat, in ein Gleichgewicht, aber das stimmt nicht. Es ist wichtig. Es ist nicht nichts. Es ist ein Trost. Aber es erlöst nicht von der Einsamkeit. Ich wünsche mir Licht. Ich wünsche mir Leichtigkeit, und manchmal gelingt sie mir. Ich gehe auf die Straße und bin plötzlich froh, ohne zu wissen warum. Doch im nächsten Augenblick ist es schon wieder vorbei."
Noch Fragen?