Spuren und Wellen
Nachtrag zum letzten Eintrag:
Es ist, wie gesagt, nicht notwendig Spuren im Leben zu hinterlassen. Bei etwa sechs Milliarden Erdbewohnern aktuell und geschätzten 120 Milliarden Menschen im Laufe der Erdgeschichte relativieren sich die kleinen Spuren, die man hinterlassen kann ohnehin. Wenn schon, dann sollen es (kleine, bescheidene) Wellen sein, die man macht und die noch, wie es die Eigenschaft von Wellen nun mal ist, weiterwirken und ausstrahlen können - aber sogar das ist Eitelkeit, wahrscheinlich noch stärker, als bei den Spuren.
Viel mehr macht es mich nachdenklich zu sehen, dass wohl bereits zirka die Hälfte meines Lebens bei einigermaßen normaler Lebenserwartung vorbei gegangen ist. Dabei gibt es noch so viel zu tun und zu entdecken. Ich bin noch so neugierig, sehe aber jetzt schon, das wird sich nicht alles ausgehen.
Und es macht mich nachdenklich, dass die Zeit bisher eigentlich doch recht übersichtlich war, so viele Erinnerungen an Ereignisse, die meiner Empfindung nach noch nicht so lange her sind, aber doch bereits fast ein halbes Menschenleben zurück liegen.
Ich habe Furcht, das Leben meiner kleinen Tochter nicht lange genug begleiten und beobachten zu können. Nicht dass sie mich brauchen wird, nicht dass ich mich einmischen möchte, aber zuzusehen, was mit einem jungen Menschen alles passiert, was sie erlebt, wie sich sich entwickelt, welchen Weg sie geht, das alles wüsste ich doch sehr gerne.
Es ist, wie gesagt, nicht notwendig Spuren im Leben zu hinterlassen. Bei etwa sechs Milliarden Erdbewohnern aktuell und geschätzten 120 Milliarden Menschen im Laufe der Erdgeschichte relativieren sich die kleinen Spuren, die man hinterlassen kann ohnehin. Wenn schon, dann sollen es (kleine, bescheidene) Wellen sein, die man macht und die noch, wie es die Eigenschaft von Wellen nun mal ist, weiterwirken und ausstrahlen können - aber sogar das ist Eitelkeit, wahrscheinlich noch stärker, als bei den Spuren.
Viel mehr macht es mich nachdenklich zu sehen, dass wohl bereits zirka die Hälfte meines Lebens bei einigermaßen normaler Lebenserwartung vorbei gegangen ist. Dabei gibt es noch so viel zu tun und zu entdecken. Ich bin noch so neugierig, sehe aber jetzt schon, das wird sich nicht alles ausgehen.
Und es macht mich nachdenklich, dass die Zeit bisher eigentlich doch recht übersichtlich war, so viele Erinnerungen an Ereignisse, die meiner Empfindung nach noch nicht so lange her sind, aber doch bereits fast ein halbes Menschenleben zurück liegen.
Ich habe Furcht, das Leben meiner kleinen Tochter nicht lange genug begleiten und beobachten zu können. Nicht dass sie mich brauchen wird, nicht dass ich mich einmischen möchte, aber zuzusehen, was mit einem jungen Menschen alles passiert, was sie erlebt, wie sich sich entwickelt, welchen Weg sie geht, das alles wüsste ich doch sehr gerne.

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