Woche 4 mit Stella
...was für eine Nacht! Ich habe die ganze Nacht mit Stella den 2. Satz von Beethovens Pathetique geübt. Ich habe sie nicht eher schlafen lassen, bis das Spiel nicht perfekt gewesen ist. Technisch beherscht sie ihn ja bereits seit über einer Woche, das war ja nicht das Problem. Aber es fehlte die Spannung, das Gefühl, die Wärme. Ich denke, jetzt haben wir es. In den Pausen hat sie noch das kleine Tryptichon fertig gemalt. Beeindruckend. Dieser Umgang mit Farbe, diese Lichtspiele - ich nenne diese Tage ihre "Caravaggio-Phase". Als Thema hat sie ja das das Leben des Titus Andronicus gewählt - keine einfache Sache, zugegeben, aber es wurde doch schon Zeit. Auch der Freskenzyklus in der Stoober Kirche befindet sich kurz vor der Fertigstellung - diese herrliche Neuinterpretation des Franziskus-Zyklus von Giotto. Der Herr Pfarrer ist sehr begeistert. Allerdings bezweifle ich, dass er viel von modernen Kunst versteht. Egal, für morgen ist ein Team der Journaille "Parnass" angesagt. "Arte" kommt montags. Ich hoffe, sie wird fertig, sonst muss sie eben die Nacht wieder durcharbeiten. Auch das Exposé des Romans liegt jetzt vor. Nach den beiden schönen Novellen freue ich mich schon richtig darauf, das fertige Werk über das Leben des Paracelsus lesen zu können. Sie hat so viel recherchiert. Wir haben jetzt ein Angebot von Suhrkamp und eines von Diogenes. Mal sehen, wer am Ende das Rennen macht. Ich denke, ich werde die Verhandlungen zu den Druckrechten mit den Rechten zur Verfilmung und einer baldigen Gesamtausgabe verknüpfen. Man muss doch vorausdenken. Die Termine der Lesereise sind schon fixiert.
Sonst arbeitet Stella an der geplanten Einzelausstellung für Zürich und London und am Kochbuch zur Dinkelküche. Daneben geht sich gar nicht mehr viel aus, ein wenig Golf zwischendurch, ihr Handicap ist jetzt bei 3,7. Und vom Go-cart fahren lässt sie sich nicht abbringen. Na ja, da darf man nicht zu streng sein. Es soll halt nicht überhand nehmen, 8 bis 10 Rennen im Jahr, mehr nicht. Ich habe ihr jetzt den "Ulysses" zu lesen gegeben. Sie liebt das Buch, verschlingt es richtig, so wie den Tolstoi.
Mal sehen, was der Tag bringt. Ich gehe jetzt wieder ein Fläschchen machen.
Sonst arbeitet Stella an der geplanten Einzelausstellung für Zürich und London und am Kochbuch zur Dinkelküche. Daneben geht sich gar nicht mehr viel aus, ein wenig Golf zwischendurch, ihr Handicap ist jetzt bei 3,7. Und vom Go-cart fahren lässt sie sich nicht abbringen. Na ja, da darf man nicht zu streng sein. Es soll halt nicht überhand nehmen, 8 bis 10 Rennen im Jahr, mehr nicht. Ich habe ihr jetzt den "Ulysses" zu lesen gegeben. Sie liebt das Buch, verschlingt es richtig, so wie den Tolstoi.
Mal sehen, was der Tag bringt. Ich gehe jetzt wieder ein Fläschchen machen.

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